Dienstag, 8. August 2017

Dienstag



Ich bin so nah dran und doch so weit davon entfernt. Der Franzose ist jetzt für August in einen Wohnwagen umgezogen, weil seine möblierte Wohnung für Touristen vermietet ist. Jedes mal wenn er mir Bilder schickt, wünsche ich mich an den Atlantik. Das sind die Erinnerungen, und die einfachen Dinge des Lebens, wie ich sie gerne hätte.

Heute Morgen wurde ich um sechs von meinem Wecker geweckt. Danach schlief ich noch einmal ein. Um zwanzig nach sechs fing ich an zu träumen. Das war wirklich ein geiler Traum und ich hatte für einen Moment, als der Wecker schlussendlich um viertel vor sieben noch einmal klingelte, das Gefühl, er hätte hinter mir gelegen. Hatte er. Ich in meinem Bett, er in seinem Wohnwagen, und beide hatten wir denselben Gedanken. Sex.

Gedanken. Das Wetter war heute gedanklich grau. Punkt.

Was sonst noch so passierte:

SMS vom Nachbarn mit dem französischen Akzent: Habe heut im Angebot, Leber, Kartoffelstampf und geschmorte Zwiebeln. Also ich kann dazu definitiv nicht nein sagen.

Ich esse bei ihm, bei mir gibt es Kaffee und Veranda.

Läuft. 


Ich muss das Lied einfach nochmal bringen, weil es meine Zukunft ist.

Wussten sie dass es einen § in Massachusetts gibt, der besagt, dass es verboten ist ins Bett zu gehen, wenn man zuvor kein Vollbad genommen hat.

Ups, ich muss die Nacht durchmachen.

Kommentare:

  1. Hallo Zucker, hab mich gerade ein wenig durch deinen Blog gelesen, musste mich ja auf den neusten Stand bringen. Jetzt weiß ich wirklich wieder, was ich vermisst habe!

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  2. das wirkliche leben?! ich freue mich riesig, dass du wieder da bist..meine liebe!

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