Montag, 19. Dezember 2016

Montag



Wenn mir da nicht bald der Geduldsfaden reißt. Und wenn, dann mit so einer Wucht, dass ich zeitgleich zu einem Mörder mutiere. Gefühlt wird diese Woche rein arbeitstechnisch ziemlich bescheiden. Realistisch gesehen noch viel schlimmer. Und so wie das aussieht ist noch Schlimmeres nicht mehr abzuwenden. Warum noch mal halte ich nicht viel von Versprechungen der männlichen Gattung? Ach ja. „Gehirnwartungsexperte, sag was.“
„Beruhige dich, Zucker. Du kommst langsam in die Menopause.“ „Ach red doch keinen Quatsch.“ „Zucker, ich werkel gerade an der Schublade 001, du weißt schon, Langzeitgedächtnis „Der Mann“ steht drauf. „Und?“ „Die können nicht anders. Die sind so.“
„Wie kann man so viel Mist erzählen und das auch noch glauben.“ „Lächle, du kannst sie nicht alle töten.“

Da kann ich ja nur hoffen, dass die Worte nur Schall und Rauch sind, ansonsten habe ich nämlich ab nächstes Jahr ein Problem und das nennt sich dann ein Jahr später „Großes Problem resultierend aus Problem Anfang des Jahres“. Ihr Brücken des Ruhrpotts, haltet mir schon mal ein lauschiges Plätzchen frei. Ich glaube ich habe noch irgendwo einen Schlafsack und eine Isomatte. Im Zuge des Klimawandels sollte es in Zukunft machbar sein in den Monaten April bis Oktober unter freiem Himmel nicht zu frieren. „Du meinst Überleben, Zucker.“ „Ja, sei ruhig und schraube weiter.“ „Du solltest das nicht aufschreiben, du weißt doch, dass du dir die Dinge ins Leben schreiben kannst.“ „Ich kann es ja jederzeit ändern. Benötige dann nur ein Internetcafe.“

Es wird also spannend.

Kennen sie die Sprache der Juristen?

! Ein Landgericht hob in einer Urteilsbegründung die Vorteile von Kunststofffenstern gegenüber Holzfenstern hervor:“ Kunststofffenster mögen zahlreiche Vorteile haben, insbesondere in Bezug auf Wartung und Pflege – Holz hingegen hat den Vorteil, nicht aus Kunststoff zu sein.“

Könnte von einem Mann stammen.

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