Sonntag, 7. August 2016

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Das Gefühl einen Status Quo in zwischenmenschlichen Beziehungen erreicht zu haben, hindert mich leider nicht daran, dass die Anziehungskraft, die ich anscheinend auf psychisch labile Menschen habe, außer Kraft gesetzt wurde. Setzt man sich einmal mit dem Spezies Mensch auseinander, glaubt man es am Ende kaum. Nun muss ich anscheinend nur noch den Code dafür finden, dass ich nicht von Besagten gefunden werde. Das hört sich menschenfeindlich an, ist es auch. Ich mag einfach keine endlosen Diskussionen über Probleme und völlig banalen Dingen, die niemanden interessiert. Und was ich noch weniger mag, sind diese selbstinszenierten „Ich bin stark und ab heute offen für Alles“ Floskeln.  

So wie das Wetter heute, verbunden mit meinem Allgemeinzustand, gewürzt mit lustigen Gesprächen mit engsten Familienmitgliedern, so kann es bleiben. Mehr bedarf es nicht, um es sich gut gehen zu lassen. Lange nicht mehr so gelacht und rumgealbert.

Dann die Tagträume, die niemanden etwas angehen, aber so herrlich präsent sind. Schön.

Situationskapierend wird dann morgen die Arbeit angetreten. Aber auch das ist schlicht weg Augsburger Puppenkiste. Also hab ich mich nicht so und nehme es hin, wie den Dienstag, an dem es wieder regnen soll. Na und? Gestern mit dem Hund eine Stunde durch den Regen gelaufen, was so anregend schön war.

Und ja, ich bin innerlich froh darüber, dass ich weder an Angstzuständen leide, noch mein Dasein über Statussymbole definieren muss, um überhaupt etwas darzustellen.

Es reicht aus, dass ich einfach bin. 




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