Montag, 11. Juli 2016

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Ich zähle die Tage bis zu meinem Urlaub. Ab September sind wir nur noch zu dritt. Wir arrangieren uns im Büro und ich fühle mich nicht mehr so allein. Bis September. Abwarten.

Auch ab morgen sind wir familientechnisch wieder zu dritt. Die beiden Großen werden mit dem Auto den Weg in Richtung Süden antreten. Da lobe ich mir den Außendienst, denn dann bin ich abgelenkt. Ansonsten würde ich mir viel zu viel Sorgen machen, ob sie gut mit dem Auto unterwegs sind. Mach ich zwar sowieso, aber eben nicht im Sekundentakt.

Mittwoch einen schönen, spontanen Abend mit Kaffee und dem Alphabet im Büro gehabt. Weil der Asphalt von dort doch so gut zu erreichen ist.

A zieht in seine alte neue Wohnung. Dort wo vor zehn Jahren alles begann. Einladung zum Erdbeerkuchenessen.

Der neue A scheint sich langsam aus dem Geschehen zu ziehen. Ganz gut. Bei ihm war Verlieben vorprogrammiert. Aus der Nummer wäre ich schlecht wieder raus gekommen.

Und auch der Kleine wird ruhiger. Gefühlte dreißig nimmt langsam ein Ende. Auch ok. Ich wünsche ihm endlich eine Frau, mit der er eine Familie gründen kann.

Gestern die Nägel dunkelrot lackiert. Warum? Es ist Sommer.

Aber am allerbesten ist: Die Blutwerte haben sich in den Normalbereich katapultiert. Ich scheine in all dem Alltagschaos zu gesunden.





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