Sonntag, 1. Dezember 2013

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Familie bedeutet Leben. Turbulent und chaotisch, traurig und voller Freude, eben alles, was man sich vermutlich nicht zusammen vorstellen kann. Die letzten zwei Wochen zeigten uns jedenfalls, dass wir wieder enger zusammengeschweißt wurden. Und auch, wenn man nicht viel tun kann, bleibt uns dann nur das Vertrauen in die Ärzte und die Medizin. Nun beginnen wir wieder einen normalen Tagesablauf zu gestalten und verschieben den gemeinsamen Urlaub auf später. Und damit keine Langeweile aufkommt, hat Tochterkind uns einen kleinen ängstlichen Zuwachs ins Haus geholt und irgendwie bin ich mir noch nicht sicher, ob ich die Kraft und die Geduld aufbringen soll, die kleine Glückskatze zu integrieren. Seit gestern ist sie nun hier und hält sich ausschließlich unter dem Sofa oder unter meinem Bett auf. Ich glaube sie braucht noch viel Zeit und unsere Rabaukenkatze wird sie nicht so einfach akzeptieren. Ich selbst bin noch etwas angeschlagen, da mich die plötzliche Nachricht der Notoperation dermaßen aus dem Gleichgewicht brachte, dass ich meine Rückenmuskulatur übelst verspannte. Nun bin ich genötigt einen Halskrause zu tragen, nachdem mir der Arzt vier Spritzen in den Rücken jagte. Allerdings lass ich mich nur noch bis Donnerstag ruhig stellen, dann muss ich einfach wieder zum Kampfsport. Irgendwie benötige ich einen Tapetenwechsel. Vielleicht sollte ich mir einen Friseurtermin geben lassen. Und überhaupt. Schon wieder fast ein Jahr vorbei.

Kommentare:

  1. Umärmel, gute Besserung und weiter Daumen drück.

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  2. Es ist wichtig, sich wieder der Normalität/Alltäglichkeit zuzuwenden, es gibt einem Hoffnung und Mut.
    Du machst das, der Friseurtermin sollte ein Anfang sein.

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  3. heute dann schnipp schnapp haare ab;-)))

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